Grenzen Bewegen

Frische statt hamstern – Darum lohnt sich das Menü vom Lieblingsgastronomen

Gähnende Leere, nicht nur im Nudelregal. Dosentomaten, Desinfektionsmittel, Mehl und ja – auch wenn wir es schon tausend Mal gehört haben – Toilettenpapier sind Mangelware geworden. Aber brauchen wir wirklich 10 Packungen Mehl, 50 Kilo Pasta und 80 Liter haltbare Milch für ein paar Wochen zu Hause?

First things first: Die Sache mit dem Klopapier

„Reicht mein Klopapier?“ - diese Frage treibt viele Menschen aktuell um. Der Klopapier-Verbrauchs-Rechner  verschafft da Abhilfe. Gehe man von 10 Rollen 4-lagigem Toilettenpapier aus, so die Betreiber der Seite, könne man, bei beispielsweise 2 Toilettenbesuchen pro Tag gute 75 Tage – das sind immerhin 2 Monate – sorglos sein Geschäft erledigen. Für ein paar Rollen Klopapier panisch, oder gar handgreiflich zu werden, ist also gar nicht nötig.

Auch wenn ein entspannter Toilettengang natürlich wichtig ist, wirklich essenziel is(s)t doch eine ganz andere Frage: Was steht auf dem Quarantäne-Speiseplan?

Unsere kulinarische Welt in dieser Krise, muss sich trotz #stayhome und #flattenthecurve nicht nur noch um haltbare Lebensmittel drehen.

Das Leben als Hamster

Schon lange vor Corona, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe immer zu einem privaten Notvorrat an Nahrungsmitteln geraten. Die Liste an Grundnahrungsmitteln richtet sich dabei an eine Person für 10 Tage bei durchschnittlicher täglicher Energiezufuhr von 2.200 Kilokalorien. Auf dem Speiseplan sollten sich idealerweise Getreideprodukte, Gemüse, Obst, Eier und auch Milchprodukte befinden. Entsprich das unserem aktuellen Hamsterverhalten?

Die Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen zu den Auswirkungen von Covid-19 auf den deutschen Handel und unser Konsumverhalten zeigen: Seit der ersten März-Woche kaufen und horten die Deutschen vor allem Konserven, Grundnahrungsmittel wie Mehl und Reis, aber auch salzige und süße Snacks. Nudeln sind besonders hoch im Kurs. Im Onlineshop des Nudelherstellers Teigwaren Riesa, beispielsweise, hätten sich die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr, verfünffacht, so das Unternehmen. Nudeln sind lecker, keine Frage. Aber stehen sie überhaupt auf dem Ernährungsplan eines Hamsters? Was wenn er keine Lust mehr auf Spaghetti mit Fertigsauce hat? Jeder von uns hat sich dieser Tage bestimmt schon einmal nach der leckeren frischen Pasta vom Italiener um die Ecke gesehnt.

Zur Quarantäne gibt’s Kuchen

Selbstgebackenes bietet da vielleicht eine Alternative. Das lassen zumindest die weißen Staubhäufchen auf dem Boden zahlreicher Einkaufsmärkte vermuten. Man ahnt: Hier gab es mal Mehl zu kaufen. Von Mehl allein wird man aber nicht satt. Da braucht es schon ein paar mehr – auch verderbliche – Zutaten, um daraus Brot oder Kuchen zu zaubern.

Wieviel müsste man davon backen – und natürlich essen – um eine Packung Mehl zu verbrauchen? Bei durchschnittlich 200 bis 300 Gramm Mehl pro Rezept für eine Standard-Kuchenbackform wären das drei bis fünf Kuchen pro Packung Mehl. In Zeiten von Social Distancing wäre das ziemlich viel für einen Haushalt, wenn man sich anguckt, wie viel Mehl die Menschen tatsächlich mitnehmen. Warum nicht weiterhin gezielt und in Maßen leckeres Brot und ein süßes Teilchen vom Bäcker um die Ecke holen? Den Bäckermeister freut es bestimmt, denn er verdient mit backen seine Brötchen.

Unsere kulinarische Welt in dieser Krise, muss sich trotz #stayhome und #flattenthecurve nicht nur noch um haltbare Lebensmittel drehen. Vor allem Gastronomen bangen gerade um ihre Existenz und müssen kreativ werden. Essen nach Hause bestellen ist da eine schöne Möglichkeit für beide Seiten: Es bietet Abwechslung auf dem Quarantäne-Menü und unterstützt ganz nebenbei die gastronomischen Betriebe in ihrer aktuellen Lage: #stayhome und #saveownbusiness sozusagen.


Für Gastronomen ist das außer-Haus-Geschäft im Moment ein wichtiger, wenn nicht gar der wichtigste Einnahmezweig
Gutes tun und liefern lassen

Gutes tun und liefern lassen

Bevor uns kulinarisch die Decke auf den Kopf fällt, oder wir in zwei Monaten feststellen, dass unser Lieblingsrestaurant schließen musste, lohnt sich also ein Blick aufs Thema Essen auf Rädern. Für Gastronomen ist das außer-Haus-Geschäft im Moment ein wichtiger, wenn nicht gar der wichtigste Einnahmezweig.

Gastronomen, die nicht mit großen Lieferdienstanbietern kooperieren, bieten inzwischen auch oft private Lieferungen nach Hause oder einen kontaktlosen Pick-Up Service und kontaktlose Bezahlung an. Viele Restaurants nutzen ihre Onlinepräsenz, beispielsweise auf Social Media, um über Bestell- und Liefermöglichkeiten zu informieren.

Wie man sieht, muss niemand Sorge davor haben, zu verhungern. Denn auch wenn der unwahrscheinliche Fall eines leeren Vorratsschranks eintritt, ist die Gastronomie zur Stelle, um uns mit der Lieblingspizza, einer frischen Bowl oder einem guten Kaffee zu versorgen. Und wer diesen Service in dieser Zeit einmal mehr in Anspruch nimmt, als palettenweise Dosenravioli nach Haus zu schleppen, leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt gastronomischer Vielfalt.

HilfeLokal.de

Guthaben durch Gutscheine. Ein provisionsfreier Service von METRO.

Nicht nur die Online-Bestellung und die Abholung bei Ihrem Lieblingsrestaurateur helfen dem Geschäftsinhaber durch die Krise, sondern auch Gutscheine.

METRO Deutschland bietet Gastronomen und kleinen Unternehmern ab sofort eine digitale Lösung zur Erstellung von Gutscheinen an. Mithilfe des von der METRO Tochter Hospitality Digital und dem Berliner FinTech OptioPay innerhalb von rund einer Woche entwickelten Portals www.HilfeLokal.de können Gastronomie-Betriebe wie auch andere selbstständige Unternehmer schnell und einfach digitale Gutscheine erstellen und ihren Kunden anbieten. Bei Anmeldung über die Gastro- Plattform https://www.dish.co/DE/de/tools/vouchers/ und die Website https://www.metro.de/hilfelokal, übernimmt METRO bis Ende Mai die anfallenden Kosten für Registrierung und Provision. Verbraucher können über die Website die Gutscheine erwerben und so beispielsweise ihren Stammlokalen helfen, Liquiditätsengpässe während der Corona-Krise zu überbrücken.

 

In den METRO-Ländern gibt es verschiedene Unterstützungsmaßnahmen, die die Lebensfähigkeit der unabhängigen Unternehmen entscheidend verbessern werden. Und natürlich begrüßt und unterstützt METRO auch andere Initiativen. Hier sind sie gebündelt:   >> https://www.metro-cc.com/sell-or-buy-joyful-anticipation  #SupportYourLocal #LoveOwnBusiness

 


Auch Interessant