Grenzen Bewegen

Großmärkte auf der grünen Welle

Bis 2030 will METRO den Energieverbrauch um 50 % senken – das hat sich das Unternehmen 2011 auf die Fahnen geschrieben. Viele der Maßnahmen setzen dabei in den Großmärkten an. Photovoltaikanlagen zum Beispiel haben sich bewährt, oder die Kühlung mit natürlichen Kältemitteln, ebenso etwas so Einfaches aber Effektives wie automatische Türen zu speziell klimatisierten Bereichen auf der Fläche.

„Für uns zählen die Verantwortung, die wir als Unternehmen für die Umwelt tragen, aber auch die wirtschaftlichen Vorteile, die Energieeffizienz mit sich bringt – denn beides macht uns nicht nur nachhaltiger, es reduziert auch nachhaltig Kosten“, so Olaf Schulze, Director Energy Management/Real Estate Sustainability. Im österreichischen St. Pölten steht der erste Zero Emission Store von METRO  – also ein Großmarkt, der komplett klimaneutral betrieben wird. METRO Ukraine ist nach ISO 14001 für das Nachhaltigkeitsmanagement zertifiziert. METRO baut nicht nur neue Großmärkte nach neuesten Standards, sondern investiert verstärkt in die Auf- und Umrüstung der bestehenden. Denn „Nachhaltigkeit bedeutet auch, mit dem zu arbeiten, was man hat und es so zu optimieren, dass es zu einer besseren, klimaschonenden Zukunft beiträgt“, so Schulze – selbst überzeugter Elektroauto-Fahrer. Bis heute hat METRO bereits 34,3 % des 2011 selbst gesteckten Ziels erreicht. Hier ein Einblick in die Großmärkte – und auf ihre Dächer und Parkplätze:

Nachhaltigkeit bei METRO

Wir fokussieren unser Handeln auf 8 Schwerpunktthemen, die uns und unsere Kunden am meisten betreffen und bei denen wir die größte Hebelwirkung erzielen. Mehr zur Nachhaltigkeitsstrategie und den 8 strategischen Schwerpunktthemen im Nachhaltigkeitsbericht 2019/20.

Sonne

Volle Sonnenkraft voraus!

Das Dach eines METRO Großmarkts ist perfekt für den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage. Deshalb sind 42 Märkte in 11 METRO Ländern damit ausgestattet. Diese Anlagen haben eine Gesamtleistung von 19.264 KWp, was dem Energieverbrauch von 5.500 4-Personen-Haushalten entspricht. 
Led

Es werde LED-Licht!

Durch die Umrüstung auf energiesparende LEDs werden aktuell über 15 % des gesamten Stromverbrauchs von METRO weltweit eingespart. Das sind mehr als 200.000 Tonnen CO2 jährlich oder etwa 2 Milliarden Kilometer Auto-Emissionen – Tendenz steigend.
Gas

Runter vom Gas!

190 METRO Großmärkte in 18 METRO Ländern setzen auf Kälteanlagen mit natürlichen Mitteln statt der stark umweltbelastenden halogenierten Fluorkohlenwasserstoffe HFCKW oder HFKW. Denn diese zerstören die Ozonschicht und tragen zur Erderwärmung bei. 1 kg HFKW wirkt auf unser Klima wie 3.922 kg CO2. Pluspunkt: Die neuen umweltfreundlichen Kälteanlagen sparen nicht nur Wartungsaufwand und über 20 % Strom, sondern erhöhen auch die Qualität der Lebensmittel durch gleichbleibende Temperaturen.

Water

Kleinvieh spart Wasser!

Ob berührungsfreie Armaturen, die Nutzung von Regenwasser oder Waschanlagen für Transportboxen, die die Abwärme der Kälteanlagen zur Wassererwärmung nutzen – schon kleinste Veränderungen können viel bewirken. Jedes METRO Land trägt nach seinen eigenen Möglichkeiten dazu bei, acht- und sparsamer mit der Ressource Trinkwasser umzugehen. Im Geschäftsjahr 2019/20 konnten so 175.000.000 Liter eingespart werden – das sind rund 875.000 volle Badewannen. 
charge

Elektro-mobil machen!

Mit 468 Ladepunkten in 14 METRO Ländern, die den Kunden und Mitarbeitern zur Verfügung stehen und 532 weiteren bis 2030 – was METRO schon deutlich früher erreichen wird – leistet METRO einen Beitrag zur Mobilitätswende. Kunden, die elektrisch fahren, wissen, dass sie bei METRO aufladen können, teilweise kostenlos oder zu wettbewerbsfähigen – also günstigen – Preisen. Auch 200 Elektrofahrzeuge sind aktuell Teil des unternehmenseigenen Fuhrparks. 

A-Rating des CDP im Bereich Klima

Die globale Nichtregierungsorganisation CDP hat METRO im Dezember 2020 als eines der führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimawandel anerkannt. METRO wurde insbesondere für die Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen, zur Eindämmung von Klimarisiken und zur Entwicklung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ausgezeichnet. Damit gehört METRO in diesem Bereich zu einer kleinen Anzahl von Unternehmen mit A-Wertung unter den über 5.800 bewerteten Unternehmen. Im Bereich Wasserschutz erhielt METRO ein B-Rating. In der Kategorie Wälder erhalten Palmöl sowie Papier ebenfalls ein B, Soja wird mit B- und Rinder mit C bewertet.

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