Passt Verantwortung in einen Urlaubskoffer?

Wie wäre es, wenn im Urlaubskoffer dieses Jahr neben FlipFlops, Strandtuch und Beachwear Platz für etwas Verantwortung bleibt? Wie man Strandbesuche tatsächlich dazu nutzen kann, seinen Beitrag zu weniger Meeresverschmutzung zu leisten.

Warum wir ausgerechnet über Plastikmüll in den Ozeanen schreiben? Weil die Fakten schlichtweg alarmierend sind und wir alle - Unternehmen und Menschen - dazu aufgerufen sind, unseren Beitrag zu einer Verbesserung zu leisten.

Eine Müllwagenladung Plastikabfall landet derzeit pro Minute im Meer. Das entspricht im Jahr zwischen 5 und 13 Millionen Tonnen Plastikmüll, die in den Ozeanen zu riesigen Müllinseln werden und durch die Einwirkungen von Wind, Sonne und Wasser als Mikroplastik in die Nahrungskette der Meeresbewohner übergehen.

Am 8. Juni 2018 hat die UN am World Oceans Day dazu aufgerufen, mit vereinten Kräften gegen die zunehmende Plastikvermüllung der Ozeane zu kämpfen. Und wir können schon mit kleinen Veränderungen im Alltag einiges bewirken.

Hier sind unsere Top 5:

  1. Auf den persönlichen Index: Einweg-Plastikproduke wie Strohhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Co.
  2. Wiederverwendbare Flaschen und Coffee-to-go-Becher nutzen
  3. Plastiktragetaschen ade! Ab sofort Einkaufstaschen aus recycelter Plastik oder Stofftragetaschen
  4. Recycling ernst nehmen: Auf Hinweise auf den Verpackungen achten, Verpackungen wie Joghurtbecher in Einzelbestandteile zerlegen und im Zweifelsfall lieber nochmal nachlesen
  5. Schluss machen mit vermeidbaren Plastikverpackungen: Zum Beispiel wiederverwendbare Netze für Obst und Gemüse beim Einkaufen verwenden

Doch wann kann man noch direkter seinen Beitrag zum Kampf gegen Plastikmüll in den Meeren leisten als während des Strandurlaubs?

Hier sind die Top 5 für den Sommerurlaub am Meer:

  1. Alles, was du mit an den Strand nimmst, nimmst du auch wieder mit zurück.
  2. Müll gehört in Mülltonnen - sichere leichte Verpackungen, damit der Wind sie nicht wegträgt.
  3. Dir fällt Müll am Strand oder unter Wasser auf - nimm dir vor, jeden Strandbesuch dazu zu nutzen, am Ende des Tages ein paar Müllteile ordnungsgemäß zu entsorgen.
  4. Verzichte auf unnötigen Müll am Strand - trink deinen Smoothie oder Cappuccino im Strandcafé - ohne Wegwerfbecher und Plastikstrohhalm.
  5. Sei ein gutes Beispiel: Erzähl von deinem Beitrag zum Kampf gegen Plastikmüll - nutze, wenn du magst, soziale Netzwerke mit den passenden Hashtags: #beatplasticpollution #saveourseas #everylittlehelps

 

Ist das zu wenig? Frei nach Brendon Burchard, US-amerikanischer Bestsellerautor und Coach, ist kein Beitrag zu klein, solange es ein Beitrag für die richtige Sache ist. Wenn jeder von uns mit kleinen Veränderungen startet, werden wir alle Teil einer großen Bewegung - und können gemeinsam etwas verändern.

World Oceancs Day

Die Vereinten Nationen haben den World Oceans Day am 8. Juni 2009 erstmals weltweit ausgerufen. Seitdem wird dieser Tag dazu genutzt, um auf die Weltmeere und ihre immense Bedeutung für uns und für das Klima aufmerksam zu machen. Der World Oceans Day am 8. Juni 2018 wurde dem gravierenden Problem der Plastikvermüllung der Ozeane gewidmet. In den sozialen Netzwerken finden sich zahlreiche Aktionen und Initiativen unter den Hashtags #WorldOceansDay und #beatplasticpollution. Mehr zum Tag online: www.worldoceanday.org