Grenzen Bewegen

"Der EV Fahrer wird lächeln, der Diesel- und Benzinfahrer bekommt Schweißperlen"

Es ist ein Zukunftsthema, das auch den Handel beschäftigt: Elektromobilität. Seit 2017, mit dem Beitritt zur internationalen Initiative EV100, hat sich METRO verpflichtet, E-Mobilität aktiv zu fördern. Eine Bestandsaufnahme.

Wenn es um Elektromobilität geht, ist er nicht mehr zu bremsen. Sein Herz schlägt für Volt und Kilowatt und die ehrgeizigen Ziele, die METRO sich in Sachen Klimaschutz gesetzt hat, unterstützt er mit Dringlichkeit und Ausdauer. Die Rede ist von Olaf Schulze, Energiemanager bei METRO. Bis 2030 will das Unternehmen seinen Kunden mehr als 1.000 Ladepunkte zur Verfügung stellen und er setzt alles daran, das zu erreichen. Zuversichtlich ist Schulze, denn 450 Ladestationen sind schon installiert – etwa in China, in der Ukraine, in Moldawien und in Europa. Stand heute. „Die Entwicklung ist okay und wir sind im Plan“ resümiert er und ergänzt: „Ich bin mir sicher, die 1.000 Ladestationen schaffen wir vorher“.

Durch den Beitritt zur EV100 Initiative hat METRO sich dazu verpflichtet, den Ausbau von Ladeinfrastruktur voranzutreiben – in den Ländern, am METRO Campus in Düsseldorf sowie auf den Parkplätzen der METRO Märkte. Auch in der unternehmenseigenen Flotte wird Elektromobilität gefördert.

Olaf, welche Möglichkeiten gibt es für den Mitarbeiter, ein E-Auto zu bekommen und welche Anreize gibt es?

Wir haben eine Policy, die E-Autos uneingeschränkt zulässt, und der Fiskus unterstützt hier mit der Dienstwagenregelung (Stichwort 0,5% Regelung). Mittlerweile gibt es ein Paket von Erleichterungen seitens der Regierung: Eine Elektromobilitätsprämie bis 4.000 Euro und 10 Jahre Kfz Steuerbefreiung. Dazu gibt es bei METRO auch noch den Ladestrom für alle derzeit umsonst. Und wenn die CO2 Steuer kommt, wird der EV Fahrer lächeln und der Diesel- und Benzinfahrer an der Tankstelle Schweißperlen bekommen…

Wenn dann aber alle mit dem Elektroauto fahren, bricht dann nicht das Stromnetz zusammen?

Kurz gesprochen: JEIN. Wenn alle zur gleichen Zeit laden, dann ja, aber vernünftiges Lastmanagement und Preissignale werden dafür sorgen, dass dann geladen wird, wenn genug Strom zur Verfügung steht.

An den METRO Märkten vor Ort kann geladen werden - reicht die Einkaufszeit aus?

Absolut. Zumindest für die Mehrheit der Autos, aber natürlich nicht um einen „leeren“ Tesla aufzuladen. Je Einkauf bekommt der Kunde 100 km in die Batterie – als Grobrechnung.

Neben deiner beruflichen Leidenschaft für das Thema, was ist dein ganz persönlicher Beitrag, den CO2 Fußabdruck zu reduzieren?

Die Frage ist gut: Ich fahre schon seit Jahren oft mit der Bahn – wenn man cool bleibt und ein wenig tolerant ist, kann man hier zum Flugzeug gut optimieren. Von O(stern) bis O(ktober) duschen alle Schulze-Männer im Garten, härtet ab und geht ohne Warmwasser... Der persönliche Beitrag fängt im Kopf an – es ist die Bereitschaft, die "Extra-Meile" für Kunden und für die Umwelt zu tun, und das ist nicht so schwer. Jeder Beitrag zählt!

Durch die Förderung von E-Mobilität schafft METRO nicht nur einen Mehrwert für Kunden, sondern unternimmt auch wichtige Schritte zur Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks. Mit einer wachsenden Anzahl von eVans und eTrucks trägt METRO dazu bei, Luftverschmutzung und Lärm in den Städten zu reduzieren. So tragen wir dazu bei, die Lebensqualität in Metropolen wie Paris, Florenz und Wien aber auch in vielen anderen Städten weltweit zu fördern.


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