Gewürze verleihen das gewisse Etwas: Doch womit würzen die Deutschen?

Landestypische Gewürze in traditionellen Gerichten – mit jeder Reise in fremde Länder betreten wir auch neues kulinarisches Terrain. Aber auch in den heimischen Küchen können wir uns durch den Welthandel auf Geschmacksreise begeben. Doch was sind die Gewürz-Importschlager und woher stammen sie?

Holzlöffel voll mit buntem Pfeffer

Ob Ingwer, Pfeffer oder Zimt – viele Tonnen an Gewürzen finden jedes Jahr ihren Weg nach Deutschland. Die folgenden Grafiken geben einen Überblick über die beliebtesten nach Deutschland importierte Gewürze und ihrem jeweiligen Herkunftsland.

Diagramm der meist importierten Gewürze

Ingwer ist mit rund 35.700 Tonnen jährlich das mit Abstand am meisten importierte Gewürz in Deutschland. Dicht gefolgt von Pfeffer und - mit rund 17.000 bzw. 12.000 Tonnen - von Paprika und Sternanis mit Kümmel. Koriander und Zimt runden die Liste mit jeweils rund 5.000 Tonnen pro Jahr ab.

Ingwer Import Grafik
Ingwer, der Liebling der Deutschen, wird hauptsächlich aus China importiert.
Paprika Import Grafik

Schon gewusst? Paprikagewürz kommt meist aus China.

Koriander Import Grafik
Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn - Koriander. Er wird viel in der asiatischen Küche verwendet und wird meist aus Russland nach Deutschland importiert.
Pfeffer Import Grafik
Fast fünfzig Prozent unseres Pfeffers kommen aus Brasilien - wer hätte das gedacht?
Anis Import Grafik
Ein Fünftel des importierten Anis und Kümmels stammt aus Ägypten.
Zimt Import Grafik
Zimt, der zu etwa vierzig Prozent aus Madagaskar importiert wird, ist hierzulande eine beliebte Zutat, insbesondere für Desserts und Heißgetränke.

Würzige Vielfalt

Von würziger Schärfe bis hin zu aromatischen Kräutern – die Gewürzvielfalt und ihre Bedeutung in verschiedenen Landesküchen.

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