Lässt sich per Mausklick verhindern, dass Menschen hungern?

Einer von neun Menschen irgendwo auf der Welt geht hungrig ins Bett. Gleichzeitig landet ein Drittel all unserer Lebensmittel im Müll. Das wollen Olcay Silahli und Arda Eren, Gründer von Whole Surplus, ändern.

Ihr Firmen-Logo ist ein grünes Waschbärengesicht mit Robin-Hood-Hut. "Der Waschbär holt sich Essensreste in der urbanen Umgebung. Wir machen überschüssige Nahrungsmittel bei Firmen ausfindig und verteilen sie an Bedürftige", erzählen die beiden im Interview. Ihr IT-Tool vernetzt Lieferanten, Händler und Hilfsorganisationen. Künftig wollen sie noch die Landwirte mit an Bord holen. Firmen spenden bisher durchschnittlich 30 Prozent ihrer überschüssigen Nahrungsmittel. Mit Whole Surplus kommen sie auf bis zu 80 Prozent.

Olcay Silahli und Arda Eren von Whole Surplus
Arda Eren von Whole Surplus skizziert Websites.
Olcay Silahli und Arda Eren von Whole Surplus

Für den Klimaschutz

Auf diese Weise machen sich die 29-Jährigen auch für den Klimaschutz stark. Die Verschwendung von Lebensmitteln verursacht immerhin acht Prozent der CO2-Emissionen. Whole Surplus will Foodwaste um 50 Prozent reduzieren und damit die CO2-Emissionen in diesem Bereich halbieren. 80 Tonnen Lebensmittel haben Olcay Silahli und Arda Eren schon gerettet. Mittlerweile sind sie sicher, dass man per Mausklick Menschen satt machen kann.

 

METRO Accelerator: https://www.metroaccelerator.com

Whole Surplus: https://wholesurplus.com

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