Flexitarier zu Gast: Was Gastronomen wissen sollten

Ob aus gesundheitlichen oder ideellen Gründen: Der Trend zum eingeschränkten, bewusst gewählten Fleischkonsum nimmt weltweit zu. Eine Chance für Gastronomen, die sogenannten Flexitarier als Gäste für sich zu begeistern und wirtschaftlich davon zu profitieren. METRO hilft mit dem passenden Produktportfolio.

Flexitarier

Marco van der Zijden vom Rotterdam Trading Office B.V. und seine Kollegen beobachten den Trend schon eine ganze Weile: Flexitarier. Die auch als „flexible Vegetarier“ bekannten Gäste haben besondere Ansprüche an eine Restaurantspeisekarte und stellten für Gastronomen und den Lebensmittelgroßhandel ein echtes Wachstumspotenzial dar, so die Verantwortliche für den Bereich Fleisch.

Flexitarier: Zahlen und Fakten

• Flexitarier verzichten regelmäßig ganz bewusst auf Fleisch, Fisch und weitere tierische Lebensmittel. Die Gründe für diese Ernährungsweise sind vielfältig: der Gesundheit zuliebe, zum Schutz von Klima und Umwelt, aber auch wegen des Tierwohl.

• Diverse Studien zeigen zudem, dass die Mehrheit der Flexitarier weiblich ist und zur Gen Z gehört.

METRO ist auf Flexitarier eingestellt


Eine wichtige Möglichkeit, Flexitarier kulinarisch abzuholen, sind Fleischersatzprodukte. „Nach der Einführung unserer METRO Fleischalternativen im Januar 2021 ist der Umsatz im zweiten Jahr bereits um 62 Prozent gewachsen, dabei wurde das Sortiment stetig um neue Produkte erweitert“, berichtet Marco van der Zijden. Dazu gehören Artikel wie METRO Chef Vegane Veggie Chicken Chunks nach Hähnchen Art, Veggie Vegane Soja Nuggets oder Veggie Frozen Beef Like/Chicken Like.

Ob Huhn-, Schwein- oder Rindalternative, angeboten werden Produkte, die wie Fleisch schmecken und aussehen, aber zu 100 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen bestehen. „Die flexitarischen Gäste könnten somit ihr Menü mit der Erfahrung des Fleischessens genießen, aber in dem Bewusstsein, etwas für ihre Gesundheit, die Umwelt und das Tierwohl zu tun“, erklärt van der Zijden. Da flexitarisch aber natürlich nicht automatisch Ersatzprodukte bedeute, gibt es bei METRO neben den Fleischimitationen viele weitere Produkte für die vegane Küche, von Obst und Gemüse über Hülsenfrüchte bis hin zu eifreien Nudeln, so der Fachmann aus dem globalen Einkauf bei METRO.

Flexitarisches Angebot für mehr Wirtschaftlichkeit

In einigen Ländern wie beispielsweise den Niederlanden ist pflanzliches „Fleisch“ bereits günstiger als tierisches. Tendenz steigend, auch in anderen Ländern, berichtet von der Zijden. Langfristig sollten Gastronomen aber vor allem pflanzliche Alternativen auf ihre Speisekarte setzen, weil die Gäste diese nachfragen und bereit sind, dafür auch mehr zu bezahlen. Marco van der Zijden´s Einschätzung: „Die Gäste achten bei ihrer Ernährung auf Nährwerte, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit. Flexitarische Gerichte sind für Gastronomen eine hervorragende Möglichkeit, bei den Gästen zu punkten und sich im Wettbewerb zu behaupten.“


Flexitarier: Zahlen und Fakten

Laut einer Umfrage eines Berliner Herstellers veganer Produkte stieg die Zahl der Europäer, die bewusst weniger Fleisch konsumieren, bereits 2020 um 22,9 Prozent an. Die Top 3 Flexitarier-Länder: Österreich (31,8 Prozent), Deutschland (29,4 Prozent) und Portugal (28,6 Prozent).

Eine internationale Studie aus dem Jahr 2021 ergab zudem, dass 42 Prozent der Verbraucher weltweit sich als Flexitarier bezeichnen und somit die Produktion von Fleischersatzartikeln fördern. Allein in Deutschland stieg die Produktion im Jahr 2021 um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; die Fleischproduktion ging im selben Zeitraum um 8 Prozent zurück .

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