Waren Bewegen

Pionier in Pakistan

Weltweit hat Pakistan eine der am schnellsten wachsenden Handelsbranchen – und auch die Mittelschicht im südasiatischen Land wächst. Selbstständige Händler müssen wandelnden Konsumtrends begegnen. Um sie zu unterstützen, hat METRO Pakistan das Franchise-Konzept Freshly ins Leben gerufen.

Pakistan -  Das Franchise-Konzept auf Erfolgskurs

Breite Gänge, gut sortierte Regale, ein ansprechendes Design in Grün- und Weißtönen – schon die Optik des Geschäfts in Bahria Town, einem Stadtteil von Lahore – der zweitgrößten Stadt Pakistans – wirkt einladend.

„Freshly – The Neighborhood Store for Fresh Living” verkündet ein Slogan über dem Eingang. Im Inneren ist es dank einer Klimaanlage angenehm kühl. Keine Selbstverständlichkeit in Pakistan. Das Sortiment besticht durch eine Vielfalt an hochwertigen Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs.

„Unsere Kundenmagneten im Sortiment sind vor allem frisches Obst und Gemüse sowie eine Frischfleischtheke, die höchste Hygiene- und Qualitätsstandards erfüllt“, sagt Raafay Munir, Senior Manager Operations & Commercial.

 

 

Kühlregale und cloud-basierte Kassen-Reports

Das Lebensmittel- und Nahversorgungsgeschäft in Pakistan läuft über traditionelle Verkaufsläden. Dies sind kleine, inhabergeführte Läden, die ihre Waren hinter einer Theke anbieten. Die Produkte beziehen sie von verschiedenen Lieferanten, der Ertrag ist gering. Im Gegensatz zu Betreibern von den traditionellen Verkaufsläden sind Freshly Franchise-Nehmer nicht gezwungen, mit hunderten von Lieferanten zu verhandeln, sondern erhalten ihr Sortiment aus einer Hand.

Breite Gänge, gut sortierte Regale, ein ansprechendes Design  - Freshly
Freshly Franchise in Pakistan
Selbstständige Händler müssen wandelnden Konsumtrends begegnen - frische Ware

Zudem stellt METRO die gesamte Ausstattung zur Verfügung – von der Ladenfront über Kühlregale bis hin zum elektronischen Kassensystem, das dank cloud-basierter Reports das Warenmanagement und damit die nachhaltige Führung des Betriebs erleichtert. Darüber hinaus steht METRO stets beratend zur Seite und sorgt für die Schulung der Mitarbeiter und ein effizientes Marketing. So gibt es beispielsweise wöchentlich den „Freshly Flyer“ mit den neuesten Top-Angeboten. Das innovative Konzept kommt gut an, sowohl bei den Franchise-Nehmern als auch bei den Endverbrauchern.

Die Nachfrage nach frischen Lebensmitteln wächst

Denn Freshly kommt genau zur richtigen Zeit: Die Islamische Republik Pakistan zählt mit mehr als 220 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt, die dortige Mittelschicht wächst, die Einkommen steigen – und mit ihnen die Nachfrage nach frischen Lebensmitteln. Vor allem in Großstädten bevorzugen die Menschen moderne Märkte mit einem breiten Sortiment. Mittlerweile gibt es 13 Freshly Shops in Lahore, bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen 11 weitere dazukommen. „Wir wollen weiter expandieren“, so Asim Isar, Finance Director. Pakistan ist das einzige METRO Land, das ausschließlich auf das Hard Franchise Modell (siehe Infokasten) setzt. Der derzeitige Share of Wallet, also der Anteil, den METRO an allen in den Shops verkauften Produkten hat, beträgt mehr als 80 Prozent. Für 2020 sind weitere Eröffnungen und das Erschließen weiterer Städte geplant. „Als Vorreiter möchten wir unseren Vorsprung nutzen, um in Pakistan langfristig das führende Franchise-Netzwerk im Food-Retail-Sektor zu werden“, so Asim Isar.

Hard Franchise (auch Business Format Franchise): Hier kümmert sich der Franchise-Geber auch nach der Startphase sehr intensiv um seine Franchise-Nehmer – so ähnlich wie es auch in einer Geschäftsfiliale der Fall ist. Der Ausbau einer starken Marke steht im Vordergrund, ein sorgfältiges Qualitätsmanagement und Kommunikation sind unerlässich. Das Hard Franchise Modell bei METRO Pakistan beinhaltet auch eine Beratung bei der Zusammenstellung des Sortiments und beim Festlegen der Preise sowie die Organisation der Belieferung aus dem METRO Lager und von METRO Lieferanten.

Soft Franchise (auch Lizenssystem): Hier bekommt der Franchise-Nehmer in der Regel ein Paket aus Geschäftskonzept, Marke, eine Basis-Geschäftsausstattung, Werbemittel und Rahmenverträge mit bestimmten Lieferanten. Ein Einführungsseminar ist oft auch Teil des Paketes – danach wird der Franchise-Unternehmer aber weitestgehend sich selbst überlassen, auch wenn der Franchise-Geber natürlich für Fragen zur Verfügung steht.

Was beide Franchise Modelle gemeinsam haben ist die Tatsache, dass der Franchise-Nehmer stets ein selbstständiger Geschäftsmann ist und die gesamte unternehmerische Verantwortung trägt.


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