Was war denn da los, Max Strohe?

Kochen, Küchen, Kiez­geschichten: Für MPULSE erzählt Sternekoch, Autor und Bundes­verdienst­orden­träger Max Strohe die Geschichten hinter seinen Instagram-Schnappschüssen.

Souschefin Clara Hunger und ihr Stellvertreter Oskar Lüke

Stolz und Demut sind eine emotionale Cuvée, die sich kannibalisiert: Unsicherheit weicht Heiterkeit und Erschöpfung ist kein Thema. Das transportiert für mich dieses Bild. Verliehen wurde die Walter Scheel Medaille. Und zwar an den „Chef der Chefs“, Alain Ducasse, französischer Koch mit den weltweit meisten Michelinsternen.

Also reiste ich mit Souschefin Clara Hunger und deren Stellvertreter Oskar Lüke nach Paris, in das Palais Beauharnais, um für Alain Ducasse zu kochen. Demütig schufen wir an der Seite der Größen Christian Bau und Martin Fauster französisch inspirierte Gänge in den Katakomben des 300 Jahre alten Palais. Dem Meister kulinarisch gerecht zu werden, war eine Herausforderung, die es den Gegebenheiten anzupassen galt. Und so kochten wir Soupe à l’oignon mit Comté-Espuma, Steinpilzen und einer ordinären Portion weißer Trüffel.

Bau dachte an alles, auch Feierabendbier und Mitternachts-Leberkäs. Denn auch das ist Demut: Dem Zufall überlässt man als Koch eigentlich nichts.

🎤 Max Strohe im Interview: "Ich will so sein können, wie ich bin"

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Max Strohe

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Über den Autor

Maximilian „Max“ Strohe führt gemeinsam mit Ilona Scholl das Restaurant Tulus Lotrek in Berlin, ausgezeichnet mit einen Michelin-Stern. Für ihre Initiative „Kochen für Helden“ erhielten Strohe und Scholl 2021 die Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens.

In seiner Kolumne im METRO Magazin MPULSE schreibt Max Strohe über ausgewählte Geschichten zu den Fotos aus seinen Instagram-Feed.

Zum Restaurant: tuluslotrek.de
Max Strohe auf Instagram: www.instagram.com/maxstrohe
Zu den Ausgaben des MPULSE Magazins: mpulse.de/downloads

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