Preissteigerung im Großhandel: METRO beantwortet häufige Kundenfragen

Preissteigerungen machen derzeit vielen Gastronomen zu schaffen. Gründe dafür sind unter anderem höhere Transportkosten, Inflation und schwankende Wechselkurse. METRO versucht daher, die Preisschwankungen zu minimieren.

Hallo METRO - Kunde fragt, METRO antwortet

Hallo METRO,

warum sind einige Produkte manchmal teurer und manchmal günstiger?

Bekanntermaßen bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Doch gerade in unruhigen Zeiten gibt es noch weitere Faktoren, die zu einer Preissteigerung führen können. Das erklären wir euch an folgenden Beispielen:

Höhere Frachtkosten

👉 Für die Mehrheit aller Produkte fallen Frachtkosten an, da sie aus verschiedenen Regionen stammen. Bei Außenmöbeln machen die Frachtkosten zum Beispiel einen zweistelligen Prozentsatz des Einkaufspreises aus. Steigende Frachtkosten führen zu einer Erhöhung des Gesamtpreises. Um die besten Preise zu erhalten, verhandeln wir die Frachten direkt mit den Redereien.

Gestiegene Gaskosten

👉 Krisen wie Corona, Gasknappheit und Klimaerwärmung beeinflussen den Preis zusätzlich. Ein Beispiel für die Preissteigerung: Bei der Produktion von Gläsern macht der Gasverbrauch rund die Hälfte des Einkaufspreises aus. Für ein Weinglas der günstigsten Preiskategorie hat sich der Einkaufspreis dadurch um 30% erhöht.

Hedging bei schwankendem Wechselkurs

👉 Gründe für Preisschwankungen können auch Veränderungen der Wechselkurse sein. Der Euro war Ende 2022 teilweise weniger Wert als der US-Dollar. Derzeit (Stand: Anfang 2023) ist er glücklicherweise wieder stärker und liegt bei etwa 1.06. Um diese Schwankungen abzusichern, betreiben wir sogenanntes Hedging: Hier wird bereits im Vorfeld ein Vertrag mit der Bank geschlossen Geld an einem bestimmten Stichtag zu einem festgelegten Kurs zu wechseln.

Inflation bei Lebensmittelpreisen

• 51,2 % höher fielen die Lebensmittelpreise im Jahr 2022 aus als noch in Referenzzeiträumen 2014 und 2016 (Statista).
• Sechs bis siebenmal höher lag der Preis der Frachtenraten im September 2021 als noch vor der Pandemie (Studie, Quelle).
• 102,6 % teurer waren Speiseöle wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl im Juli 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat (Statista).
• Bio-Lebensmittel sind von der Inflation weniger betroffen: Während Eier im ersten Halbjahr 2022 um 20,6 % teurer wurden, legte der Preis von Bioeiern nur 6,3 % zu (Statista).

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