Außengastronomie: So wird die Freiluftsaison zum Erfolg

Die Temperaturen steigen, die Sonne lacht und die Tage werden länger – für Gastronomen sind die Frühlings- und Sommermonate eine Chance, mehr Gäste anzuziehen, Umsätze zu steigern und ihre Kompetenz als gute Gastgeber zu beweisen. MPULSE gibt fünf Tipps für eine rundum gelungene Freiluftsaison.

So wird das Restaurant fit für die Warmwetterperiode: von der Outdoor-Bewirtung über saisonale Speisen bis hin zu sommerlichen Events wie Public Viewing.
Restaurant Außengastro

Worum geht´s?

  • So werden Gastro-Betriebe fit für den Sommer
  • Fünf saisonale Erfolgstipps
  • Wie sinnvoll ist der Einsatz von Heizpilzen?

  • Außengastronomie eröffnen

    Tipp 1: Außengastronomie eröffnen 

    Wer Terrasse, Biergarten und Co. als Gästemagnet nutzen möchte, sollte sich frühzeitig informieren, welche Genehmigungen in der jeweiligen Kommune erforderlich sind. Ein Beispiel: Für öffentliche Flächen wie Gehwege und Parkplätze ist meist eine Erlaubnis zur Sondernutzung nötig, für die Gebühren anfallen können. Zudem gibt es diverse Auflagen, vom Lärmschutz bis zur Barrierefreiheit. Vielerorts gibt es Richtlinien für das Design von Möbeln, Sonnenschirmen und Co., um ein attraktives Stadtbild zu fördern. 

  • Sonnenschirm, Deko und Lichterkette – eine einladende Atmosphäre schaffen

    Tipp 2: Sonnenschirm, Deko und Lichterkette – eine einladende Atmosphäre schaffen

    „Die Gäste wollen sich beim Restaurantbesuch wie im Kurzurlaub fühlen und ihre Seele baumeln lassen“, sagt Interior Designer Olaf Kitzig. Es muss nicht die große Umgestaltung sein, schon kleine Kniffe wirken Wunder, etwa geschickt in Szene gesetzte Accessoires wie Vasen, Dekokissen oder Sommerblumen.  Am Abend sorgen Kerzen, Lichterketten oder LED-Laternen für Gemütlichkeit. Vieles ist möglich, die entscheidende Frage lautet: Was passt zum Stil des Lokals? Die beste Grundregel: Kreativ sein und experimentieren.
     

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  • Veranstaltungen und besondere Erlebnisse bieten

    Tipp 4: Veranstaltungen und besondere Erlebnisse bieten 

    Ob Live-Musik, Grillabende oder Weinverkostungen – unter freiem Himmel macht das gesellige Beisammensein gleich doppelt Spaß. Auch Public Viewing  bei Sportereignissen wie der Fußball-EM bietet sich an, um Gäste anzulocken. Dabei ist Planung das A und O – vom Aufbau und Test der Bildschirme und Lautsprecher bis zur Kalkulation von Speise- und Getränkemengen sowie des Personalbedarfs. Je nach Gastro-Konzept ist eine Vielfalt weiterer Event-Ideen denkbar – vom Eiscreme-Workshop über Poetry-Slams mit Künstlern aus der Region bis hin zum Mocktail-Brunch mit den coolsten Drinks des Hauses. Es ist ratsam, Feedback zu sammeln, um die Wünsche der Gäste zu berücksichtigen und kontinuierlich besser zu werden. 

  • Veranstaltungen und besondere Erlebnisse bieten

    Tipp 4: Veranstaltungen und besondere Erlebnisse bieten 

    Ob Live-Musik, Grillabende oder Weinverkostungen – unter freiem Himmel macht das gesellige Beisammensein gleich doppelt Spaß. Auch Public Viewing  bei Sportereignissen wie der Fußball-EM bietet sich an, um Gäste anzulocken. Dabei ist Planung das A und O – vom Aufbau und Test der Bildschirme und Lautsprecher bis zur Kalkulation von Speise- und Getränkemengen sowie des Personalbedarfs. Je nach Gastro-Konzept ist eine Vielfalt weiterer Event-Ideen denkbar – vom Eiscreme-Workshop über Poetry-Slams mit Künstlern aus der Region bis hin zum Mocktail-Brunch mit den coolsten Drinks des Hauses. Es ist ratsam, Feedback zu sammeln, um die Wünsche der Gäste zu berücksichtigen und kontinuierlich besser zu werden. 

  • Social Media - Neugier wecken

    Tipp 5: Neugier wecken 

     Schon im Winter sollten Gastronomen beginnen, die Werbetrommel zu rühren. Das Minimum ist eine eigene Website, die über Neuigkeiten berichtet. Darüber hinaus kann jeder Gastronom ein großes Publikum über soziale Medien wie Instagram, Tiktok und Co. erreichen. Wichtig ist, regelmäßig hochwertige und originelle Fotos und Videos zu posten und mit den Gästen zu kommunizieren, etwa auf Lob und Tadel zu reagieren. Auch das klassische Offline-Marketing sollte nicht zu kurz kommen: von der guten alten Kreidetafel mit dem Gericht des Tages bis zu Handzetteln, Postkarten und Plakaten. 

Heizstrahler: Wärmespender oder Klimakiller?

Heizpilze bieten den Gästen auch bei kühlem Wetter Komfort. Der Nachteil: Die Gas- und Elektro-Strahler verbrauchen viel Energie, gelten als klimaschädlich und sind daher in vielen Städten und Kommunen verboten. Wo der Einsatz der Strahler erlaubt ist, sollten Gastronomen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten von Heizstrahlern abwägen, auch in puncto Kosten und Sicherheit. Welche Technik die Umwelt am wenigsten belastet, bleibt unter Experten umstritten. Am ehesten sind es wohl elektrische Heizpilze, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Eine Lösung, die besonders umwelt- und kostenschonend sein dürfte: Kuschelweiche Decken, heiße Getränke sowie Mütze und Schal. 

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