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Weingrün: Zeit für das Wesentliche

Bodenständige, deftige Küche mit Gourmetcharakter vom offenen Flammenwand-Grill – für seine Rotisserie Weingrün setzt Herbert Beltle auf digitale Unterstützung.

Spare Ribs vom Havelländer Apfelschwein, dry aged Entrecôte vom irischen Weiderind mit Sauce Bernaise oder finnischer Flammlachs auf dem Nagelbrett gegrillt mit Honig, Zitronenpfeffer und Cognac flambiert. Im Weingrün genießen die Gäste bodenständige, deftige Küche mit Gourmetcharakter. Das Herzstück der Rotisserie ist der offene Flammenwand-Grill, wo sich Paderborner Masthähnchen, Kalbshaxen, finnischer Flammlachs „Label Rouge“ und Lammbraten abwechseln. Bis zu 80 Gäste finden Platz in dem Restaurant in der Gertraudenstraße in Berlin-Mitte – nahe der Spree und nur wenige Meter vom neuen Stadtschloss entfernt. Herbert Beltle, Altmeister der Berliner Gastro-Szene, steht hier zwar nicht mehr selbst in der Küche: „Aber ich plane und bespreche mit meinem Team die Karte im Weingrün.“ Die Speisen orientieren sich am regionalen und saisonalen Angebot. Sie basieren dabei stets auf der traditionellen französischen Küche. Etwa alle 2 Monate legt das 7-köpfige Team eine neue Karte vor, die immer neue kulinarische Ideen und bewährte Lieblingsgerichte der Gäste vereint.

Herbert Beltle, Weingrün

Seine Karriere startete er in Oberstdorf mit einer Kochlehre bei Wolfgang Beneke im Kurhotel Adula. Es folgten die Hotelfachschule Heidelberg und die Weiterbildung zum Küchenmeister, dann Intermezzi in England, Genf und Cannes sowie das Hotel Vier Jahreszeiten in München. 1980/81 die ersten Stationen in Berlin im Hotel InterContinental und im Kempinski, wo er als Chef Saucier und später als Sous Chef tätig war. Als Küchenchef trat er zuerst im Arabella in München an, um sich 1988 schließlich mit dem Alten Zollhaus am Landwehrgraben in Berlin selbstständig zu machen. 1999 kam das Aigner am Gendarmenmarkt hinzu, 2007 folgte die Rotisserie Weingrün. Damit betrieb Beltle gleich 3 kulinarische Wahrzeichen Berlins und hauchte gleichzeitig seinem 2005 erworbenen Weingut in der Pfalz neues Leben ein.

Neu fokussieren für die Zukunft

Vor einigen Jahren folgte der Entschluss, das Weingut, das Aigner und das Alte Zollhaus in andere Hände zu geben. Statt wie bisher in 3 angesagten Restaurants Gourmets, Promis und Politiker aus aller Welt zu bewirten, konzentriert der Träger des Herforder Preises „Bester Gastronom Deutschlands“ sich jetzt ausschließlich auf seine Rotisserie. Neu fokussieren, das bedeutete auch, einen neuen Online-Auftritt für das Weingrün aufzubauen. „Bisher hatte ein Dienstleister eine gemeinsame Website für alle 3 Restaurants gepflegt“, sagt Beltle. „Aber ich wollte kein Stückwerk, sondern einen modernen Internetauftritt speziell für die Rotisserie, den ich künftig selbst aktualisieren kann.“ Die neue Website nebst Reservierungstool plus Google-Schnittstelle zum monatlichen Festpreis stammt aus dem Hause Hospitality Digital. Das METRO Unternehmen unterstützt Gastronomen mit individuellen Services und nachhaltigen Businesslösungen im Bereich Digitalisierung. Innerhalb von 6 Wochen ging die neue Webseite mit Reservierungstool ans Netz. „Mit diesem Angebot und dem Kundenservice hat METRO mich überzeugt und ich freue mich auf unsere künftige Zusammenarbeit.“

Eigene Weine erwarten die Gäste

Von seinem früheren Weingut in der Pfalz, das Herbert Beltle gemeinsam mit dem Kellermeister Wolfgang Grün betrieb, profitieren übrigens auch seine Rotisserie und deren Besucher. Die Rot- und Weißweine sind nach dem legendären Berliner Restaurant „Horcher“ aus den 1920er Jahren benannt. „Die Weine passen perfekt zur Küche im Weingrün, von den letzten 5 Jahrgängen warten noch einige sehr gute Flaschen auf unsere Gäste.“

Herbert Beltle, Weingrün

DISH: Digitale Lösungen für Gastronomen

Hospitality Digital bietet seit 2015 digitale Lösungen, die Gastroarbeitsprozesse vereinfachen. Ob professionelle Website, Onlineshop, Reservierungstool, Tischplaner oder Menükalkulation – das Portfolio wird ständig an die Bedürfnisse der Kunden angepasst, um Gastronomen bestmöglich zu unterstützen und zu entlasten. Der Bedarf an digitalen Lösungen ist riesig. Das zeigt die seit Beginn der Pandemie steigende Zahl der Kunden, die Services von DISH nutzen. Allein das Reservierungstool, das in 16 Ländern verfügbar ist, hat kürzlich 3.8 Mio. Tischreservierungen überschritten.


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