Byliny Speisekarte

Schau an! Profitipps für die optimale Speisekartengestaltung

timer2 minAugust 2023

Die Speisekarte ist das Aushängeschild eines Restaurants. Ist das Angebot definiert, gilt es, dieses ansprechend abzubilden. Doch wie lässt sich das Menü am besten präsentieren und gleichzeitig der Umsatz steigern? Vier Experten geben Tipps.

1. Inszenieren

„Eine gute Speisekarte gibt Orientierung: Der Aufbau muss klar sein, alle wichtigen Infos leicht zu finden. Die Namen von Kategorien und Speisen sollten nicht nur informieren, sondern mittels bildhafter Sprache Gelüste wecken. Sommerliche Regenbogen-Gemüselasagne’ klingt für die meisten interessanter als ‚vegane Lasagne. Bei Speisekarten mit Bildern verkaufen sich die abgebildeten Gerichte besser. Dabei kommt es auf eine geschmackvolle Inszenierung an: Tageslicht nutzen, die schönste Seite zur Kamera, fürs Ambiente einzelne Zutaten nutzen und das scharfe Motiv vom unscharfen Hintergrund abheben oder aus der Vogelperspektive alles scharf ablichten.“

Balázs Tarsoly, Designer und CEO & CCO Branding Cuisine GmbH

 

2. Digitalisieren

„Interaktive Elemente wie Filterfunktionen oder Videobotschaften von Winzern und Landwirten machen die digitale Speisekarte lebendig. Und wenn Gäste ihre Bestellungen und Zahlungen direkt selbst auf dem Smartphone tätigen, hat das Personal mehr Zeit. Das entlastet in stressigen Situationen und stellt die Beratungsqualität im Service sicher.“

Christoph Digwa, Gastro-Digitalisierungsexperte beim Mittelstand-Digital Zentrum Hannover

 
Digitale Speisekarte

3. Strukturieren

„Aus preispsychologischer Sicht sollten hochpreisige Gerichte oder jene mit besserer Marge ruhig weit oben stehen. Denn viele Gäste haben keine Lust oder nicht die Aufmerksamkeitsspanne, sich durch eine lange Karte zu lesen und zum günstigsten Gericht durchzuarbeiten. Stattdessen vergleichen sie mit den Gerichten, die sie gleich zu Beginn gefunden haben – steht dort ein günstiger Preis, erscheinen alle folgenden relativ teuer.“

Dr. Mark Friesen, Experte für Preismanagement und Managing Partner QUINTA Consulting

 

4. Informieren 

„Die Angaben von CO2-Werten pro Gericht auf der Speisekarte lassen sich kreativ in Form eines Ampelsystems abbilden. Zur Berechnung der Emissionen kann beispielsweise ein Food Carbon Footprint Calculator helfen. Damit bietet ein Restaurant seinen Gästen Transparenz und positioniert sich gleichzeitig als nachhaltiger Betrieb.“

Jonas Mog, Gastronom und Gründer Ahead Burghotel in Brandenburg

 
Info
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Eine gute Speisekarte gibt Orientierung: Der Aufbau muss klar sein, alle wichtigen Infos leicht zu finden.

Balázs Tarsoly